Das Portals für Beschwerden steht wieder zur Verfügung!

Das Luftamt Südbayern hat uns informiert, dass das Beschwerdeportal nun wieder zur Verfogung steht. Es wurde überarbeitet und bietet jetzt bayernweit die Möglichkeit Beschwerden auf regionaler Ebene zu erfassen. Den direkten Link dazu finden sie hier.

 

Fraglich ist nach wie vor, welche Reaktion auf eine Beschwerde erfolgt. Bislang war die Standardantwort, dass der Läemschutzbeauftragte keine Aussage zu dem Vorfall treffen kann und man sich direkt an den Verursacher wenden soll. Dies ist sehr unbefriedigend und nicht hilfreich. Bitte nutzenSie das Beschwerdeportal dennoch. Dies widerlegt wenigstens, dass es keine Beschwerdegründe gibt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. (Siehe auch: "Beschweren Sie sich!")

 

Verkauf des Gebäude der Babcock Germany GmbH

Nach Informationen der AFG wurde das genannt Gebäude jetzt verkauft. Entgegen der Gerüchte und anonymen Schreiben die unserem Verein zugespielt wurden, ist die Firmengruppe Hans Ostler der neue Besitzer. 

 

Das Originalschreiben der AFG finden Sie hier.

 

Auch die Ostler Real Estate GmbH hat uns über den Kauf informiert. Dieses Schreiben finden Sie hier.

 

Wir haben zu den geplanten Aktivitäten Stellung bezogen. Unsere Antwort dazu finden Sie hier.

 

Als Reaktion auf unser Antwortschreiben hat sich Herr Hans Ostler am 03.12.2019 telefonisch beim Vereinsvorstand gemeldet. In einem sehr konstruktiven Gespräch hat er sein Verständnis für die Bedenken gegen den bevorstehenden Betrieb seiner Firmen Helicopter Travel Munich  (HTM) und Intercopter, sowie die Weiterführung des Mietvertrags mit Airbus Helicopters ausgedrückt.

 

Über folgende konkrete Vorhaben bei der neuen Nutzung des Gebäudes hat er uns informiert:

 

Die Firma Intercopter führt Wartungs- und Umbauarbeiten an Hubschraubern am Standort Ottobrunn bei München durch. Sollten die Kapazitäten dort nicht ausreichen, wird der „Überlauf“ am Standort Augsburg ausgeführt.

 

Die Firma HTM plant einen Schulungsbetrieb am Standort aufzubauen. Dazu wird momentan eine Maschine vom Typ Gumibal Capri G2 in Augsburg stationiert. Das ist ein kleiner, angeblich leiser Hubschrauber mit einem Leergewicht von 420 kg. Ein Konzept für den Betrieb und ein Kundenstamm liegen laut Herrn Ostler noch nicht vor.

 

Der Mietvertrag mit Airbus Helicopters wurde bereits verlängert. Dabei sind zwei Vorhaben geplant. Zum einen werden vier Bundeswehrhubschrauber stationiert, die dann angeblich von Augsburg aus an den Standorten Lechfeld und Ingolstadt Schulungsflüge absolvieren. Zum anderen werden am Boden Hubschraubersysteme installiert, an denen Soldaten technische, mechatronische Trainings, wie Getriebewechsel, Motorwartungen usw. ohne Flugbetrieb durchführen.

 

Herr Ostler hat ausdrücklich betont, dass ihm sehr viel an einem partnerschaftlichen Vorgehen und einem guten Verhältnis zur Nachbarschaft liegt. Er zeigte große Bereitschaft unsere Bedenken ernst zu nehmen und auf Anfragen und Beschwerden angemessen zu reagieren.

 

Weiteres Vorgehen: Wir haben vereinbart, dass wir uns nach der Startphase der Unternehmen persönlich kennenlernen und ggf. regelmäßige Treffen vereinbaren. Dabei wird er uns über seine Geschäftsentwicklung und weiter geplante Vorhaben informieren. Wichtig war ihm, dass er von Beginn an für all seine Kunden und Mitarbeiter Flugrouten für An- und Abflug festlegt, die nicht über bewohntes Gebiet führen.

 

Fragen an die Geschäftsleitung von Ostler können gerne beim Vereinsvorstand platziert werden. Wir werden weiter berichten und nehmen gerne Ihre Anregungen auf.

 

Flughafenstraße

Die Stadt Augsburg bricht alle Rekorde bei der Verschwendung von Steuergeldern! Nach dem Bahnhofstunnel der statt 75 MIO € nach letzten Schätzungen 300 MIO € kosten wird und dem unbezahlbaren Umbau des Stadttheaters wird momentan die Flughafenstraße für 750.000 € mit neuen Rad- und Fußwegen bestückt. 

Der Steuerzahler fragt sich mit Recht warum. Die Straße ist kaum befahren, Radfahrer sind selten und Fußgänger kommen gar nicht vor. Wir haben den Grund herausgefunden: Die Straße war bisher im Privatbesitz der AFG. Nach dem Ausbau wird sie eine Ortsstraße der Stadt Augsburg. Das heißt die Kosten belasten nicht mehr das hoffnungslos überzogene Budget der AFG, die ohne Subventionen im siebenstelligen Bereich Konkurs anmelden müsste, sondern verschwinden in dem angehäuften Schuldenberg der Stadt Augsburg. 

 

Wir haben den Bund der Steuerzahler über diese Verschwendung informiert. Den zugehörigen Text lesen Sie hier.

 

Wir pflanzen einen Baum

Um ein positives Signal für unsere Umwelt zu setzen haben wir im Neubaugebiet Am Leitengraben in Mühlhausen einen Baum gepflanzt. Symbolisch wollen wir damit Abgase und Verschmutzungen, die von den von unseren illegalen "Überfliegern" produziert werden, etwas abmildern.

 

Falls Sie unsere Aktion unterstützen wollen, wenden Sie sich an uns. Wir haben vor, diese Idee auch in anderen, vom Fluglärm betroffenen Städten und Gemeinden (Friedberg, Gersthofen, Augsburg) zu wiederholen.

 

Open Air am Flugplatz Augsburg

Die Veranstaltungen gehören der Vergangenheit an. Nach einem gescheiterten Versuch, ein Cafe mit Tagesbetrieb zu betreiben, stehen die Räumlichkeiten seit September 2019 wieder leer. 

Momentan sehen die Verpflegungsmöglichkeiten am "City-Airport" so aus: